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FORSCHUNG

Publikation

Hrsg.: Hans-Jürgen Lechtreck, Wolfgang Sonne, Barbara Welzel

Dortmund: Kettler 2022.

EUR (D) 42,–. ISBN 978-3-98741-001-7

20 x 24 cm, 416 Seiten, Softcover.

 

Mit Texten von Alexandra Apfelbaum, Stefan Berger, Sonja Hnilica, Michael Imberg, Markus Jager, Judith Klein, Anna Kloke, Gudrun M. König, Joachim Kreische, Hans-Jürgen Lechtreck, Sonja Pizonka, Detlef Podehl, Christin Ruppio, Michael Schwarz, Wolfgang Sonne, Christos Stremmenos, Barbara Welzel und Fotografien von Lukas Höhler

 

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Christoph Mäckler, Wolfgang Sonne (Hg.):

Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt, 11. Innenstadtleben

Berlin: JOVIS 2022.

EUR (D) 38,–. ISBN 978-3-86859-757-8

21 x 25 cm, 320 Seiten, zahlr. s/w Abb., Softcover.

Wenn die Innenstadt in Zukunft weniger dem Einkauf als vielmehr dem besonderen Erlebnis dienen wird, dann rückt vor allem die Schönheit des öffentlichen Raums in den Mittelpunkt. Straßen- und Platzräume mit den stadtbildprägenden Fassaden der Häuser werden zum entscheidenden Kriterium für die Aufenthaltsqualität. Hinzu kommt eine neue Lebendigkeit durch mehr Wohnen, Arbeiten und Kultur in der City. Aus der durch die Pandemie noch verstärkten Krise des Handels könnte eine Chance werden: Wie wollen wir unsere Innenstädte neu gestalten?
Die Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt widmet sich seit mehr als einem Jahrzehnt grundlegenden Fragen der Stadtentwicklung. Die Beiträge dieses Bandes verbinden ökonomische, soziale, ökologische und mobilitätstechnische Fragen der Innenstadtentwicklung mit städtebaulichen und architektonischen Aspekten.

 

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Markus Lehrmann, Wolfgang Sonne, Christos Stremmenos (Hg.)

Baukunstbuffet

Dort­mund Kettler Verlag 2022

EUR (D) 24,–. ISBN 978-3-86206-964-4

20 x 24 cm, 64 Seiten, Softcover.

Die weltweiten Ikonen der Architektur – nachgebaut aus Lebensmitteln. Mit diesem leichten und spielerischen Projekt unternimmt das Baukunstarchiv NRW den Versuch, das Gespräch über Architektur zu fördern und den Baukulturdiskurs in die Breite der Gesellschaft zu tragen.

Baukultur ist oft komplex und deshalb für eine schnelle oder gar plakative Diskussion kaum tauglich. Und das, obwohl der Bau oder bestenfalls die Baukultur jeden und jede betrifft. Unabhängig davon, ob die Zeugnisse der gebauten Lebenswirklichkeit die Konsumenten intellektuell erreichen oder nur so da sind, werden Menschen täglich mit Architektur und Städtebau konfrontiert.

Das Antlitz der Städte und Gemeinden prägt die Gesellschaft und hat sogar die Kraft, sie zu beeinflussen. Die Architektur der Einzelgebäude und der Städtebau als Gesamtkomposition inspirieren, direkt oder indirekt. Baukultur ist insofern ein omnipräsentes Genussmittel für alle.

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Stefan Rethfeld, Wolfgang Sonne (Hg.)

Harald Deilmann. Lebendige Architektur.

Dortmund Kettler Verlag 2021

EUR (D) 42,–. ISBN 978-3-86206-845-6

20 x 24 cm, 408 Seiten, Softcover.

Harald Deilmann (1920–2008) zählt zu den wegweisenden Architekten der Nachkriegsmoderne in Deutschland. Deilmann prägte mit seinen Bauwerken in nahezu allen Baugattungen die Architekturentwicklung in der jungen Bundesrepublik, insbesondere in den 1960er- und 1970er-Jahren. Sein Wirken als Architekt und Stadtplaner, als Hochschullehrer in Stuttgart und Dortmund sowie als Preisrichter, Berater und Kunstförderer war vielfältig.

Schon früh wurde die abwechslungsreiche und offene Gestalt seiner Bauten als „lebendige Architektur“ gewürdigt. Deilmanns Entwurfsansatz basierte stets auf der Prämisse, dass sich das Typologische und das Schöpferische eines Bauwerks bedingen.

Mit seinem 1955 gegründeten Büro schuf er von Münster aus Bauten in Westfalen und im Rheinland, zunehmend auch bundesweit und international. Dabei suchte er – häufig gemeinsam mit zeitgenössischen Künstlern – die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Herausforderungen und architektonischen Strömungen seiner Zeit.

Die Publikation schöpft aus dem umfangreichen Nachlass Deilmanns im Baukunstarchiv NRW und stellt die wichtigsten Bauten und Projekte seiner prägenden Jahre von 1955 bis zum Beginn der 1980er-Jahre vor.

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Hans-Jürgen Lechtreck, Wolfgang Sonne, Babara Welzel (Hg.)

Religion. @Stadt_Bauten_Ruhr

Dortmund: Kettler Verlag 2021

EUR (D) 42,–.  ISBN 978-3-86206-920-0

20 x 24 cm, 358 Seiten, Softcover.

Sakralbauten prägen seit jeher den Kern und das Bild der Städte. Vor allem im Ruhrgebiet führte das ungeheure Stadtwachstum im Zeitalter der Industrialisierung zur Errichtung zahlreicher neuer Kirchen. Hinzu kam eine Pluralisierung der Religionen und Ausdrucksweisen: Stadtbildprägende Synagogen entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts, später folgte zunehmend auch der Bau von Moscheen. Die stilistische Bandbreite umfasst dabei alle Richtungen der modernen Architektur mit einer hohen formalen Experimentierfreude und großer Ausdruckskraft.

Die Publikation erzählt die Geschichten einzelner markanter Bauwerke ebenso, wie sie in thematischen Essays übergreifende Zusammenhänge schildert. Dabei geht es etwa um die Frage, welche Rolle Sakralbauten im gesellschaftlichen Zusammenspiel sowie als sichtbare Zeichen im Stadtbild spielten und spielen und wie dieses wertvolle kulturelle Erbe aus der Mitte der Stadtgesellschaft in die Zukunft getragen werden kann.

Alle Bauwerke werden mit Plänen, Zeichnungen, Modellen und anderen Archivalien aus dem Baukunstarchiv NRW vorgestellt, die hiermit erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden

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Hans Jürgen Lechtreck, Wolfgang Sonne, Barbara Welzel (Hg.):

"Und so etwas steht in Gelsenkirchen.". Kultur@Stadt_Bauten_Ruhr.

Dortmund: Kettler Verlag 2020.

EUR (D) 42,–. ISBN 978-3-86206-835-7

20 x 24 cm, 400 Seiten, Softcover.

Für die meisten Menschen gehören Kulturbauten heute ganz selbstverständlich zu einer Stadt dazu. Seit dem 19. Jahrhundert sind Museen, Theater und Opernhäuser prominente und prestigeträchtige Bauaufgaben städtischer Architektur. International vielbeachtete Kulturbauten wie das Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, das Museum Folkwang oder das Aalto-Theater in Essen, das Museum Quadrat in Bottrop sind Zeugen des Aufbruchs der Städte und haben ihn zugleich mitgeschrieben.

Die Publikation erzählt von einem Ruhrgebiet, das sich fern seiner industriellen Vergangenheit fortwährend neu erfindet; von Ideen, Diskussionen und bis heute nachwirkenden Entscheidungen zu Architektur und Städtebau. Anhand von Plänen, Modellen, Fotografien, Korrespondenzen, Drucksachen und weiteren Dokumenten aus dem Bestand des Baukunstarchivs NRW in Dortmund werden die Biografien einiger dieser Gebäude nachgezeichnet und bisher verborgene Schätze aus den Beständen des Archivs erstmalig einer breiten Öffentlichkeit präsentiert, um so die Bedeutung dieser Kulturbauten für die Städte im Ruhrgebiet umfassend aufzuzeigen.

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Konstanze Sylva Domhardt, Ruth Hanisch, Paul Kahlfeldt, Rainer Schützeichel, Wolfgang Sonne ( Hg.):

StadtRaumDetail. Die Ausstattung des öffentlichen Raums vom Bordstein zur Straßenlaterne.

Deutsches Institut für Stadtbaukunst
Band 12 der Reihe Bücher zur Stadtbaukunst

Berlin: DOM publishers 2020.

EUR (D) 38,–. ISBN 978-3-86922-752-8

21 × 25 cm, 168 Seiten, 140 farbige Abbildungen, Hardcover.

Der öffentliche Stadtraum gleicht einem Schlachtfeld divergierender Interessen: autogerechte Verkehrstechnik steht gegen Barrierefreiheit, ökonomische Verwertbarkeit widerstrebt allgemeiner sozialer Zugänglichkeit, Sicherheitsbedürfnisse konterkarieren die Idee des politischen Freiheitsraums. Alle Ansprüche hinterlassen ihre nicht zueinanderpassenden Spuren: Asphaltwüsten, Sicherheitspoller, Werbetafeln und Signalsysteme versuchen, die menschlichen Tätigkeiten funktionsgerecht zu kanalisieren. Auf der Strecke bleibt der Stadtraum, der vor allem durch seine soliden und durchdachten Details das Verweilen in der Stadt zur Freude macht.

Wie gliedert eine Bordsteinkante den öffentlichen Raum? Wie schaffen Bäume in der Stadt charakteristische Straßen- und Platzräume? Welche Möblierung braucht die Stadt – und welche wirkt stadtraumzerstörend? Welche Materialien verschaffen dem Stadtraum eine identitätsstiftende Dauerhaftigkeit? Diesen und anderen Fragen geht der vorliegende Band an Hand von gelungenen historischen Beispielen, die bisweilen die Atmosphäre ganzer Städte prägen können, nach und fragt nach den heutigen Möglichkeiten und Wünschen, Stadträume in ihren Details dauerhaft und schön zu gestalten.

Der Band enthält Aufsätze zu folgenden Details im Stadtraum:

Bordsteine
Straßenpflaster
Gullydeckel
Stadtmöbel
Schutzgitter
Straßenbäume
Straßenlaternen

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Alexandra Apfelbaum, Wolfgang Sonne, Christos Stremmenos (Hg.):

Ernst Ludwig Kirchner. Vor der Kunst die Architektur.

Dortmund: Kettler Verlag 2020.

EUR (D) 34,–. ISBN 978-3-86206-803-6

20 x 24 cm, ca. 240 Seiten, Softcover.

Im Juni 1905 gründete Ernst Ludwig Kirchner gemeinsam mit seinen Kommilitonen Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff die Künstlergruppe Brücke. In den folgenden Jahren avancierte Kirchner zu einem der wichtigsten Vertreter des Expressionismus, er gilt als Wegbereiter der Klassischen Moderne.

Kaum bekannt hingegen ist sein Schaffen als Architekt. Dabei studierte Kirchner, bevor er sich der bildenden Kunst widmete, vier Jahre lang Architektur an der Königlich Technischen Hochschule Dresden und der Technischen Hochschule München. Die Gründung der Brücke erfolgte kurz vor seiner Diplomierung als Architekt im Juli 1905.

Bis heute haben sich 95 originale Architekturzeichnungen von Kirchner erhalten, darunter Grund- und Aufrisse, Schnitte, Schnittansichten und perspektivische Darstellungen. Sie zeugen von den unterschiedlichen Strömungen jener Zeit, angefangen vom wilhelminischen Barock der Pseudorenaissance bis zur Reformarchitektur des Jugendstils und den Ideen des Deutschen Werkbundes. Zu den zahlreichen Entwürfen, die das Buch vorstellt, gehören auch Vorschläge zur Innengestaltung von Räumen sowie Ornamente, Lampen und Möbelstücke. Sie zeigen, wie Kirchner – ganz im Geiste der zeitgenössischen Architektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts – die Baukunst stets als Gesamtkunstwerk verstand.

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Christoph Mäckler, Wolfgang Sonne (Hg.):

Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt.
Band 10: Nichts ist erledigt! Reform des Städtebaurechts.

Berlin: DOM publishers 2020.

EUR (D) 38,–. ISBN 978-3-86922-763-4

21 x 25 cm, 216 Seiten, 180 s/w Abbildungen, Softcover.

Urbaner Wohnungsbau bleibt die große politische, soziale, städtebauliche und architektonische Herausforderung. Auf den Düsseldorfer Konferenzen der letzten zehn Jahre hat das Deutsche Institut für Stadtbaukunst systematisch und umfassend die Bedingungen und Themen eines urbanen Städtebaus analysiert und diskutiert: Fragen der Ökonomie, Ökologie, Politik, Gesellschaft, Kultur und Technik im Zusammenhang mit Fragen der städtebaulichen und architektonischen Gestalt der Stadt. Im Zentrum stand dabei zuletzt das gemischte Stadtquartier, das anstelle funktionaler Zonierung und der Anlage von Wohnsiedlungen den Grundbaustein der kompakten europäischen Stadt bildet und wieder bilden muss.

Viel ist im Verständnis dessen, was ein gemischtes Stadtquartier im Unterschied zur Siedlung eigentlich ausmacht, erreicht: die Trennung öffentlicher und privater Bereiche, die soziale und funktionale Mischung, die Bau-, Bevölkerungs- und Aktivitätsdichte, die angemessene Größe von Parzellen und Haustypen, die architektonisch ansprechende Formulierung öffentlicher Räume. Doch eine zentrale Bedingung steht der Realisierung solcher gemischter Stadtquartiere noch immer entgegen: die Baugesetzgebung. So stammen Vorschriften wie die Baunutzungsverordnung aus einer Zeit, in der man die dichte Stadt durch aufgelockerten Siedlungsbau überwinden wollte. Oder andere wie die Lärmschutzverordnung dienen einzig einem singulären Ziel, ohne die Auswirkung auf das Ganze der Stadt zu berücksichtigen. Die Folge ist, dass wir Stadtquartiere, wie sie als die beliebtesten und am besten funktionierenden in unseren Städten bestehen, paradoxer Weise gar nicht bauen dürfen – auch wenn wir es wollen.

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Klaus Theo Brenner, Maximilian Meisse, Wolfgang Sonne:

Reformblock Berlin. Wohnungsbau 1900-1930.

Berlin: Wasmuth & Zohlen Verlag 2019.

EUR (D) 24,80. ISBN 978-3-80300-845-9

23 x 16 cm, 132 Seiten, 81 farbige Abbildungen, Softcover.

Wie plant und realisiert man heute bezahlbaren Wohnraum? Zu diesem Thema hat Maximilian Meisse (Fotograf in Berlin) zusammen mit Klaus Theo Brenner (Architekt in Berlin) und Wolfgang Sonne (Hochschullehrer in Dortmund) eine umfangreiche und repräsentative Dokumentation über den Reformwohnungsbau im Berlin des Zeitraums zwischen 1900 und 1930 erstellt. In dem von Meisse zusammen mit dem international renommierten Grafikdesigner Nicolaus Ott gestalteten Buch werden 29 Bauwerke mit farbigen Fotografien dokumentiert.

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Alexandra Apfelbaum, Silke Haps, Wolfgang Sonne (Hg.):

JPK NRW. Der Architekt Josef Paul Kleihues in Nordrhein-Westfalen.

Dortmund: Kettler Verlag 2019.

EUR (D) 34,–. ISBN 978-3-86206-762-6

20 x 24 cm, 240 Seiten, über 200 s/w und Farbabbildungen, Softcover.

Grafische Gestaltung: JAC-Gestaltung Judith Anna Rüther, Dortmund

Josef Paul Kleihues zählt seit den 1970er-Jahren zu den wichtigsten und international prominentesten Architekten Deutschlands – er war sowohl als Entwerfer und Gestalter als auch als Theoretiker tätig und verstand sich zudem als Lehrer und Vermittler. Der Öffentlichkeit bekannt wurde er vor allem als Planungsdirektor für den Bereich Stadtneubau der Internationalen Bauausstellung (IBA) Berlin 1987. Im Gesamtwerk des in Rheine geborenen Kleihues nehmen die Projekte in Nordrhein-Westfalen einen bedeutenden Raum ein. Ab 1974 hatte Kleihues zusätzlich eine Professur an der damals neu gegründeten Fakultät Bauwesen der Universität Dortmund inne, wo er im Museum am Ostwall, dem heutigen Baukunstarchiv NRW, ab 1975 die einflussreichen Dortmunder Architekturtage durchführte.

Mit diesem Katalog, der als zweiter Band der Reihe des Baukunstarchivs NRW erscheint, wird nicht nur das nordrhein-westfälische Schaffen im Werk von Josef Paul Kleihues erstmals untersucht und bekanntgemacht, sondern auch ein zentraler Aspekt der Baugeschichte Nordrhein-Westfalens neu beleuchtet. Der Katalog vereint verschiedene Beiträge zu Kleihues' architektonischer Haltung sowie seiner universitären Lehr- und Forschungstätigkeit und zeigt anhand von Originalquellen des im Baukunstarchiv NRW aufbewahrten Nachlasses zum ersten Mal eine Auswahl an Projekten und Bauten von Kleihues in NRW.

Katalog zur Ausstellung im Baukunstarchiv NRW vom 05.11.2019 bis 19.01.2020 und Band 2 der Reihe Baukunstarchiv NRW.

Mit Aufsätzen von Alexandra Apfelbaum, Franziska Bollerey, Jasper Cepl, Silke Haps, Sonja Hnilica, Paul Kahlfeldt, Katrin Lichtenstein, Thorsten Scheer und Wolfgang Sonne.

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Stefan Mühlhofer, Wolfgang Sonne, Barbara Welzel (Hg.):

Dortmunder Passagen. Ein Stadtführer.

Berlin:  JOVIS Verlag 2019.

EUR (D) 15,–. ISBN 978-3-86859-572-7

14 x 19 cm, 288 Seiten, Softcover.

Fünf Routen führen durch Dortmund und folgen dem Sound der Stadt: Wege, Wasser, Materialien, Stadt und Land, Spielräume. Sie erschließen das Stadtgebiet und machen Geschichte, Gegenwart und geografische Gegebenheiten an konkreten Orten sichtbar und verständlich. Drehscheiben der Stadterkundungen sind Museen, Industriedenkmale und die Stadtkirche St. Reinoldi. An den Routen liegen auch Adelsschlösser, Parks, Gasleitungen, auf das Mittelalter zurückgehende Dorfstrukturen und Kirchen, Bauten der Nachkriegsmoderne, Räume der Industrialisierung und des Strukturwandels sowie Hochschulen. Die Dortmunder Passagen eröffnen zahlreiche neue Blicke auf die Stadt und laden zum Entdecken ein.

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Alexandra Apfelbaum, Silke Haps (Hg.):

Von »Stahlschachteln« und Bausystemen. Zum Umgang mit Stahlbauten der Nachkriegszeit.

Dortmund: Kettler Verlag 2019.

EUR (D) 28,–. ISBN 978-3-86206-733-6

16,3 x 24 cm, 192 Seiten, über 100 s/w und Farbabbildungen, Softcover.

Grafik: Büro Bayer, Dortmund

Architektonische Experimentierfreude und eine neue, auch technische Aufbruchsstimmung, aber auch rein wirtschaftliche Überlegungen führten ab den 1950er-Jahren zur Entstehung zahlreicher Stahlbauten und neuartiger Konstruktionssysteme. In der aktuellen Debatte um Erhalt, Schutz und Umnutzung des Nachkriegserbes nehmen diese Bauten vor allem im Ruhrgebiet, neben den weit verbreiteten Betonarchitekturen, eine besondere und bislang kaum beachtete Position ein.

Das Buch ist der Versuch, eine breite öffentliche und fachliche Auseinandersetzung mit diesem Themenfeld anzuregen. Die Autorinnen und Autoren informieren über architekturgeschichtliche Entwicklungen zum Stahlbau und zu Bausystemen der Nachkriegszeit, über besondere Bauten in Dortmund und im Ruhrgebiet wie die Hoesch-Bungalows oder über die Entwicklung konstruktiver Systeme, in denen zahlreiche Bauten nach 1945 entstanden: Die Publikation sucht anhand ausgewählter Beiträge bauhistorisches Wissen um Bauverfahren, Werkstoffeigenschaften und bauphysikalisches Verhalten zusammenzutragen, in einen breiteren Kontext zu stellen und die Diskussion um den Umgang mit diesen Bauten zu eröffnen.

Mit Aufsätzen von Alexandra Apfelbaum, Silke Haps, Hans H. Hanke, Dieter Ungermann und Alena Patschin, Ewald Rüter, Günther Moewes, Sonja Hnilica und einer fotografischen Architekturdokumentation von Philipp Robien.

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Wolfgang Sonne:

Urbanity and Density in 20th Century Urban Design (Chinese Edition).

Guangxi: Normal University Press 2018.

59,99 $. ISBN 978-7559808554

27,2 x 22 cm, 352 Seiten, chinesisch, Hardcover.

沃尔夫冈·

桑尼著的《百年城市规划史(让都市回归都市)(精)》一书通过对20世纪现代城市规划设计案例的分析和总结,为读者建立都市风貌与密度的设计目标和城市理想,这些案例包括功能混合、社区开放、公共空间、城市综合体、历史风貌和城市文脉。此书探讨了被忽视的近现代城市发展问题,例如密度的设计和产生,致力于传统城市文化的城市空间发展,同时也记录了现代城市综合建筑群的创立过程。在重新书写20世纪城市发展历史的过程中,此书将成为解决当前城市规划问题的重要参考书籍。

© Normal University Press

Wolfgang Sonne, Regina Wittmann (Hg.):

Eins zwei drei Baukunstarchiv. Ausgesuchte Werke aus der Sammlung.

Dortmund: Kettler Verlag 2018

EUR (D) 34,–. ISBN 978-3-86206-708-4

20 x 24 cm, 192 Seiten, Softcover.

Architektur ist gebaute Geschichte und nicht nur Zeugnis historischer Prozesse oder ingenieurstechnischer Errungenschaften, sondern auch gesellschaftswissenschaftlich von großer Aussagekraft.

Als eine zentrale Einrichtung zur Archivierung nordrhein-westfälischer Architektur und Ingenieurbaukunst eröffnet im Herbst 2018 in Dortmund das „Baukunstarchiv NRW“ am Standort des ehemaligen Museums am Ostwall. Das historische Gebäude, das selbst durch eine wechselvolle Geschichte gekennzeichnet ist, wird nicht nur Archiv sein, es soll auch der Präsentation und der Diskussion dienen – ein öffentlicher Ort für den baukulturellen Diskurs.

Der Verlag Kettler wird das Baukunstarchiv als Kooperationspartner von Beginn an publizistisch begleiten. Das Buch, das anlässlich der Eröffnungsausstellung erscheint, liefert einen ausführlichen Überblick über die umfangreichen Archivbestände und Nachlässe, die anhand ausgewählter Pläne, Modelle oder Schriftstücke in Bild und Text vorgestellt werden.

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Wolfgang Sonne, Regina Wittmann (Hg.):

Städtebau der Normalität. Der Wiederaufbau urbaner Stadtquartiere im Ruhrgebiet.

Berlin: DOM publishers 2018

EUR (D) 98,–. ISBN 978-3-86922-616-3

24 × 30 cm, 320 Seiten, 350 Abbildungen, Hardcover.

Mit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg werden meist Siedlungen und Stadtlandschaften verbunden. Doch es hat in dieser Zeit auch im Ruhrgebiet eine Richtung gegeben, die einer explizit urbanen Vorstellung folgte. Diese meist aus den Stadterweiterungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts hervorgegangenen Quartiere, bestehend aus Straßen, Plätzen und Blockrandbebauung mit einer Funktionsmischung, waren nach dem Krieg zwar vielfach stark beschädigt, jedoch keineswegs ausge­löscht. Als dichte, gemischte Stadtquartiere wieder­aufgebaut, prägen sie noch heute die Struktur vieler Ruhrgebiets­städte entscheidend. Sie stehen für einen absichtsvoll normalen Städtebau, der hier erstmals mit Texten namhafter Experten und Fotografien von ­Matthias Koch präsentiert wird.

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Sonja Hnilica:

Der Glaube an das Grosse in der Architektur der Moderne. Grossstrukturen der 1960er und 1970er Jahre.

Zürich: Park Books 2018.

EUR (D) 48,–. ISBN 978-3-03860-093-0

21 x 27 cm, 264 Seiten, 96 farbige und 178 s/w Abbildungen, Hardcover.

Grossstrukturen sind ein markantes architektonisches Erbe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und stets höchst umstritten. An Komplexen wie der Ruhruniversität Bochum, dem Klinikum Aachen oder dem Nordwestzentrum Frankfurt scheiden sich bis heute die Geister. Doch ist der Glaube an das Grosse ein konstituierendes Element in der Architektur moderner Gesellschaften. Grosswohnsiedlungen, Einkaufszentren, Hochschulen für Tausende von Studierenden, Konferenzzentren oder Krankenhäuser auf der ganzen Welt zeugen als typische Bauaufgaben davon. Die Bauten wurden gross wie ganze Städte und sollten dabei so effizient wie Maschinen funktionieren. Es bildeten sich drei dominierende Konzepte für die Giganten heraus: Grossform, Bausystem und Megastruktur.

Sonja Hnilicas Habilitationsschrift stellt erstmals systematisch den Theoriediskurs um Grossstrukturen dar. Es eröffnet neue Perspektiven für den Umgang mit den viel geschmähten ererbten Riesen und zeigt eindrucksvoll auf, wie aktuell Debatten um das Bauen im grossen Massstab auch heute sind.

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Ingrid Scheurmann:

Konturen und Konjunkturen der Denkmalpflege. Zum Umgang mit baulichen Relikten der Vergangenheit.

Köln: Böhlau 2018.

EUR (D) 60,–. ISBN 978-3-412-51139-5

24 x 17 cm, 504 Seiten, 200 s/w und farbige Abbildungen, Hardcover.

Das Buch erläutert Grundsatzfragen der deutschen und europäischen Denkmalpflege seit der Französischen Revolution. Es tut dies jedoch nicht in einem zusammenhängenden Narrativ, sondern in einem Kaleidoskop aus Analysen zu historischen Orten und Protagonisten im Kontext zentraler Fragen an die Denkmalpflege, ihre Auswahlverfahren und Wertbegründungen. Der Schwerpunkt liegt auf dem deutschsprachigen Raum, aber die westeuropäischen Denkmalpflegekulturen (v.a. England, Frankreich, Italien, Österreich, Belgien) bilden immer die Folie, vor der sich die spezifischen Konturen der Fachgeschichte und ihre Perspektiven abzeichnen. Dabei wechseln die Texte ihre Perspektiven und schwenken von detaillierten Studien etwa zu historischen Zeugniswerten oder unbequemen Baudenkmalen hin zu essayartigen Betrachtungen möglicher zukünftiger Denkmale und Texten internationaler Wissenschaftler, die für die gegenwärtige Profilbildung der Denkmalpflege im Kontext globaler Uniformierungsprozesse von Interesse sind.

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Markus Jager, Wolfgang Sonne (Hg.):

Großstadt gestalten. Stadtbaumeister in Europa.

Deutsches Institut für Stadtbaukunst
Band 10 der Reihe Bücher zur Stadtbaukunst

Berlin: DOM publishers 2018.

EUR (D) 38,–. ISBN 978-3-86922-623-1

21 × 25 cm, 192 Seiten, 140 Abbildungen, deutsch und englisch, Hardcover.

In vielen Großstädten ist das frühe 20. Jahrhundert mit den Namen bekannter Stadtbaumeister verbunden. Ob Hendrik Petrus Berlage in Amsterdam, Charles Buls in Brüssel, Eugène Hénard in Paris, Karl Mayreder in Wien oder Gustav Gull in Zürich:
Sie alle haben das Stadtbild entscheidend mitgeprägt und sind zu herausragenden Personen der jeweiligen Stadtgeschichte geworden. Die Voraussetzungen dazu waren keineswegs einfach, denn diese Städte befanden sich in einer Phase einschneidender Veränderungen. Das rasante Bevölkerungswachstum katapultierte sie in die Liga der Großstädte. Städte, die sich von dieser Entwicklung nicht einfach überrollen lassen wollten, sahen sich in der Verantwortung, diesen Prozess nicht nur zu begleiten, sondern aktiv zu steuern – indem sie eine konkrete städtebauliche Vision als Leitbild entwarfen. Dieses Buch bildet den dritten und letzten Band der Trilogie Großstadt gestalten und richtet den Fokus auf die Stadtbaumeister in Deutschlands Nachbarländern. Es bietet einen Überblick über das Wirken der Stadtbaumeister dieser Zeit und befragt ihre Leistungen auf Anregungen für heutige kommunale Stadtplanung.

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Frank Eckardt, Hans-Rudolf Meier, Ingrid Scheurmann, Wolfgang Sonne (Hg.):

Welche Denkmale welcher Moderne? Zum Umgang mit Bauten der 1960er und 70er Jahre.

Berlin: Jovis Verlag 2017.

EUR (D) 38,–. ISBN 978-3-86859-443-0

19,5 x 24 cm, 324 Seiten, 165 teilweise farbige Abbildungen, Hardcover.

Noch immer gelten Kirche, Schloss und Fachwerkhaus als Inbegriff des Baudenkmals. Doch wie steht es mit Großwohnsiedlungen, Einkaufszentren oder Campus-Unis? Seit gut zwei Jahrzehnten nimmt die Denkmalpflege in ganz Europa die Bauten der Jahre zwischen 1960 und 1980 verstärkt in den Fokus. Dennoch bleiben sie ein schwieriges Erbe: oft zu groß, schwer zu nutzen und in schlechtem Zustand. So droht die Architektur einer ganzen Generation zu verschwinden, bevor sich die Gesellschaft ihrer potenziellen historischen oder künstlerischen Bedeutung bewusst werden konnte. Welche Werte und Wahrnehmungen knüpfen sich an die Architektur der späten Moderne? Mit welchen Begründungen und Inventarisationsstrategien gelangen Bauten dieser Zeit auf die Denkmallisten? Diesen Fragen geht der Band erstmals im europäischen Vergleich und in interdisziplinärer Perspektive nach. Eine Sammlung von Fallbeispielen ergänzt den Einblick in die Denkmaldebatten um die Spätmoderne.

Das Buch dokumentiert die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojektes „Welche Denkmale welcher Moderne? Erfassen, Bewerten und Kommunizieren des baulichen Erbes der 2. Hälfte des 20. Jahrhundert“ in Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar. Mit Beiträgen von: Simone Bogner, Frank Eckardt, Alistair Fair, Katja Hasche, Sonja Hnilica, Torben Kiepke, Marieke Kuipers, Tino Mager, Hans-Rudolf Meier, Carsten Müller, Ingrid Scheurmann, Wolfgang Sonne, Elisabeth Timm, Bianka Trötschel-Daniels, Regina Wittmann, Agnieszka Zabłocka-Kos.

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© JOVIS Verlag

Sonja Hnilica, Elisabeth Timm (Hg.):

Das Einfamilienhaus. S. Zeitschrft für Kulturgeschichte ZfK 01/2017

Bielefeld: Transcript Verlag 2017.

EUR (D) 14,99. ISBN 978-3-8376-3809-7

176 Seiten, 50 Abbildungen, Softcover.

Das Einfamilienhaus im Grünen ist eine markante materielle und symbolische Erbschaft der fordistischen Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts: öffentlich gefördert als Antwort auf die soziale Frage, von einer aufstrebenden Mittelklasse massenweise errichtet, kritisiert von Fachleuten aus Architektur und Stadtplanung. Die Beiträge dieses Heftes der Zeitschrift für Kulturwissenschaften thematisieren historische und gegenwärtige Auseinandersetzungen um die Sozialontologie des »Hauses« zwischen Wertezuschreibungen und Gestaltungsfragen, Expertendiskursen und suburbanen Lebensrealitäten von Familien.

Mit Beiträgen von: Michael Hecht, Gabu Heindl, Sonja Hnilica, Julia Lindenthal, Christoph Luchsinger, Marcus Menzl, Gabriele Mraz, Jeannette Redensek, Nikolai Roskamm, The Sala-Manca Group (Lea Mauas, Diego Rotman), Christina Simon-Philipp, Alexandra Staub, Elisabeth Timm, Berthold Vogel, Jonathan Voges, Walter Werschnig.

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Alexandra Apfelbaum:

Bruno Lambart. Architektur im Wandel der Bonner Republik.

Dortmund: Kettler Verlag 2017.

EUR (D) 50,–. ISBN 978-3-86206-661-2

480 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Hardcover.

Öffentliches Bauen im Nachkriegsdeutschland ist geprägt von Identitätsfindung und drückt den Versuch einer Gesellschaft aus, ein neues nationales Sein zu kreieren. Einer, der sich zu Beginn des Wiederaufbaus öffentlichen Bauaufgaben widmet, ist der Architekt Bruno Lambart. Von Düsseldorf aus, wo er bis 1959 in einer Bürogemeinschaft mit Günter Behnisch arbeitet, plant und realisiert er Rathäuser, Bürgerszentren und Verwaltungsgebäude. Besonders Schul- und Hochschulbauten haben es ihm angetan. Und so finden sich in seinem rund 50-jährigen Schaffen unzählige Beispiele, die den behutsamen Umgang mit dieser Bauaufgaben belegen und viel von Lambarts Bemühen veranschaulichen, eine harmonische Verbindung von Maßstäblichkeit und Umgebungsbezug herzustellen. Bruno Lambart ist 2014 im Alter von 90 Jahren gestorben. Mit annährend 540 realisierten und projektierten Bauten hat er ein architektonisches Œuvre hinterlassen, das die Baugeschichte der Bonner Republik unmittelbar erfahrbar macht.

Die Architekturhistorikerin Alexandra Apfelbaum hat den Nachlass Bruno Lambarts erschlossen, der sich heute im Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW (A:AI) an der TU Dortmund befindet. Anhand von Plänen, Zeichnungen und Fotografien, dokumentiert sie erstmals vollständig seine Bauprojekte zwischen 1949 und 1990. Sie zeichnet seine Biografie nach und und nimmt Lambarts Architekturauffassung vor dem Hintergrund der Zeit in den Blick. 

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Wolfgang Sonne:

Urbanität und Dichte im Städtebau des 20. Jahrhunderts.

Berlin: DOM publishers 2017 (2. Auflage).

EUR (D) 98.–, ISBN 978-3-86922-321-6

24 x 30 cm, 360 Seiten, 350 Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag.

In der Geschichtsschreibung über den Städtebau im 20. Jahrhundert dominieren funktionalistische beziehungsweise avantgardistische Modelle der Stadtauflösung. Der vorliegende Titel stellt dagegen Projekte vor, die das Ideal einer dichten und urbanen Stadt zum Ziel hatten. Anhand von Plänen, Anlagen und Theorien von dichten und urbanen Städten des 20. Jahrhunderts werden Beispiele des Städtebaus analysiert und hervorgehoben, die bislang eher als Randphänomene bewertet wurden – Konzepte, die sich im Wesentlichen durch Funktionsmischung, soziale Offenheit, öffentliche Räume, städtische Architektur und Stadtkultur auszeichnen. Aus dieser Neubewertung ergibt sich auch für aktuelle Planungen die Möglichkeit, anders auf historische Beispiele zurückzugreifen und andere, den heutigen Bestrebungen nach Urbanität und Dichte besser entsprechende Beispiele als "best practice"-Modelle zur Verfügung zu haben.

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Wolfgang Sonne:

Urbanity and Density in 20th Century Urban Design.

Berlin: DOM publishers 2017.

EUR (D) 98.-, ISBN 978-3-86922-491-6

24 x 30 cm, 360 pages, 350 illustrations, hardcover, english.

In the writing of urban design history of the 20th century functionalist and avant-garde models of the dissolution of the city are dominating. In contrast this book presents projects whose goal is the ideal of a dense and urbane city. Drawing on plans, built examples and theories of dense and urbane cities and city districts in the 20th century, modern examples of urban design are analyzed and highlighted which until now have been evaluated more as fringe phenomena. These include examples characterized by functional mixture, social openness, spatially defined public spaces, urban architecture, historical reference and a cultural understanding of the city. The book's new evaluation of modern urban design history creates opportunities for current planning by offering best-practice models which better reflect the striving for urbanity and density.

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Alexandra Apfelbaum, Moritz Kappen (Hg.):

»Eventuell für Jahrhunderte gebaut«. Das Rathaus Marl. Ein Essay in Bildern.

Dortmund: Kettler Verlag 2017.

EUR (D) 29,90. ISBN 978-3-86206-656-8

192 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Softcover.

Die am nördlichen Rand des Ruhrgebiets gelegene Stadt Marl entstand als Zusammenschluss kleinerer Dörfer und Siedlungen der im Umkreis arbeitenden Bergleute und Chemiearbeiter. Als Reaktion auf die Bevölkerungsprognosen, die Marl eine Entwicklung zur Großstadt prophezeiten, errichtete die Stadt in den 1960er- und 1970er-Jahren ein modernes Zentrum mit Rathaus, Wohnhochhäusern und Einkaufszentrum. Das von den niederländischen Architekten van den Broek und Bakema entworfene und 1960-67 errichtete Rathaus steht als innovatives Beispiel deutscher Nachkriegsmoderne stellvertretend für eine Vielzahl öffentlicher Bauten, die im Geiste der Zeit errichtet wurden. Die Frage, wie erhaltenswert Gebäude dieser Epoche sind, ist heute drängender denn je. Genau 50 Jahre nach Fertigstellung des Rathauses und begleitend zu den Skulptur Projekten Münster 2017, soll das Buch einen Beitrag zum derzeitig geführten Diskurs liefern. Aktuelle Fachbeiträge und Fotografien des Gebäudes vermischen sich mit historischem Bildmaterial und Textfragmenten und spüren so der Bauaufgabe des Rathauses zwischen repräsentativer Ästhetik und Verwaltungsfunktion nach.

Mit Aufsätzen von Alexandra Apfelbaum, Yasemin Utku, Georg Elben.

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Wolfgang Sonne, Barbara Welzel (Hg):

St. Reinoldi in Dortmund. Forschen Lehren Partizipieren.

Oberhausen: Athena Verlag 2016.

EUR (D) 24,50. ISBN: 978-3-89896-657-3

21 × 27 cm, 232 Seiten, über 400 Abbildungen, Softcover.

Zwei Objektüberlieferungen werden wissenschaftlich aufeinander bezogen: Bestände im Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW der TU Dortmund und die Stadtkirche St. Reinoldi in Dortmund. In diesem Band sind erstmals die Wiederaufbaupläne von Herwarth Schulte für die Stadtkirche St. Reinoldi in Dortmund vollständig publiziert. Die Bestandserschließung wird mit der modellhaften Entwicklung und Implementierung von universitären Lehrveranstaltungen verknüpft. Dabei werden auch Veranstaltungsformate und Methoden diskutiert, die Partizipation gleichermaßen thematisieren wie eröffnen. Vorgestellt werden Kooperationen zwischen Baugeschichte und Allgemeiner Kunstgeschichte, zwischen Architekturstudium und Lehrerbildung, zwischen Kunstgeschichte und Rehabilitationswissenschaften, zwischen Universität und Schule. Einen Kern bildet das von der Stiftung Mercator im Kontext des Wettbewerbs »SammLehr – An Objekten lehren und lernen« geförderte Lehrprojekt »Planvoll«. Das Buch gibt vielfältige Einblicke in eine experimentelle sammlungs- und objektbasierte Kunst- und Architekturgeschichte. Das Spektrum reicht von der »klassischen« Bestandserschließung über Konzeption und Realisierung von Ausstellungen, Veranstaltungen der Kinder- Uni, inklusionsorientierte Vermittlungsformen für Sehende, Sehbehinderte und Blinde bis hin zu Angeboten für junge Geflüchtete. Das Buch eröffnet eine breite Diskussion aus zahlreichen verschiedenen Perspektiven.

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Markus Jager, Wolfgang Sonne (Hg.):

Großstadt gestalten. Stadtbaumeister an Rhein und Ruhr

Deutsches Institut für Stadtbaukunst
Band 7 der Reihe Bücher zur Stadtbaukunst

Berlin: DOM publishers 2016.

EUR (D) 38,–. ISBN 978-3-86922-536-4

21 × 25 cm, 240 Seiten, 180 Abbildungen, Hardcover.

In vielen Großstädten an Rhein und Ruhr ist das frühe 20. Jahrhundert mit den Namen bekannter Stadtbaumeister verbunden. Ob Hermann Josef Stübben in Köln, Robert Schmidt in Essen, Karl Elkart in Bochum oder Hans Strobel in Dortmund: Sie alle haben das Stadtbild entscheidend geprägt und sind zu herausragenden Personen der jeweiligen Stadtgeschichte geworden. Die Voraussetzungen dazu waren keineswegs einfach, denn diese Städte befanden sich in einer Phase einschneidender Veränderungen. Das rasante Bevölkerungswachstum katapultierte sie in die Liga der Großstädte. Städte, die sich von dieser Entwicklung nicht einfach überrollen lassen wollten, sahen sich in der Verantwortung, diesen Prozess aktiv zu steuern – indem sie eine konkrete städtebauliche Vision als Leitbild entwarfen. Dieses Buch bildet den zweiten Band der Trilogie Großstadt gestalten und richtet den Fokus auf die Stadtbaumeister an Rhein und Ruhr. Es bietet erstmalig einen Überblick über das Wirken der Stadtbaumeister dieser Zeit und befragt ihre Leistungen auf Anregungen für die heutige kommunale Stadtplanung.

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Markus Jager, Frank Schmitz, Michael Zajonz (Bearb.):

Schlösser, Herrenhäuser und Gutsanlagen in Berlin.

Berlin: Nicolai Verlag 2016. (Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin 46)

EUR (D) 49,95. ISBN 978-3-89479-979-3

24 x 30 cm, 544 Seiten, 683 Abbildungen, Hardcover.

Dieser großformatige, opulent bebilderte Band bietet erstmals einen vollständigen Überblick über den Bestand an Schlössern, Herrenhäusern und Gutsanlagen in Berlin. Dazu gehören sowohl die großen Schloss- und Parkkomplexe der Hohenzollern wie Charlottenburg, Bellevue oder Köpenick als auch die bekannten Herrensitze des Adels und des Bürgertums wie Steglitz, Tegel oder Mahlsdorf sowie weitläufige Gutsanlagen wie diejenigen in Dahlem, Britz oder Buch.
Als Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojektes werden neben den erhaltenen Denkmälern auch die nicht mehr existenten Bauten und Anlagen dokumentiert, die es in der Großstadt Berlin in überraschend hoher Zahl gibt. Darüber hinaus wurden alle bestehenden Anlagen neu fotografiert und in ihrem heutigen Zustand dokumentiert. Damit präsentiert der Band ein breites und vielgestaltiges Panorama der Berliner Schlösserlandschaft, das zahlreiche Entdeckungen bereithält.

 

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Markus Jager, Wolfgang Sonne (Hg.):

Großstadt gestalten. Stadtbaumeister in Deutschland.

Deutsches Institut für Stadtbaukunst
Band 5 der Reihe Bücher zur Stadtbaukunst

Berlin: DOM publishers 2015.

EUR (D) 38,–. ISBN 978-3-86922-447-3

21 × 25 cm, 224 Seiten, 150 Abbildungen, Hardcover.

In vielen Großstädten ist das frühe 20. Jahrhundert mit den Namen bekannter Stadtbaumeister verbunden. Ob Fritz Schumacher in Hamburg, Ludwig Hoffmann und Martin Wagner in Berlin, Theodor Fischer in München oder Ernst May und Martin Elsaesser in Frankfurt: Sie alle haben das Stadtbild entscheidend mitgeprägt und sind zu herausragenden Personen der jeweiligen Stadtgeschichte geworden. Die Voraussetzungen dazu waren keineswegs einfach, denn diese Städte befanden sich in einer Phase einschneidender Veränderungen. Das rasante Bevölkerungswachstum katapultierte sie in die Liga der Großstädte und Metropolen. Städte und Kommunen sahen sich in der Verantwortung, diesen Prozess nicht nur zu begleiten, sondern aktiv zu steuern – indem sie eine konkrete städtebauliche Vision als Leitbild entwarfen. Dieser Band bietet erstmals einen Überblick über Aufgaben und Vorstellungen der Stadtbaumeister dieser Zeit und befragt ihre Leistungen auf Anregungen für die heutige kommunale Stadtplanung.

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Sonja Hnilica:

Das Alte Museum am Ostwall. Das Haus und seine Geschichte.

Essen: Klartext Verlag 2014.
2. korrigierte Auflage 2017

EUR (D) 19,95, ISBN: 978-3-8375-1307-3

144 Seiten,122 teilweise farbige Abbildungen, Softcover.

Das Dortmunder Museum am Ostwall war als Ort der Gegenwartskunst europaweit bekannt. Gründungsdirektorin Leonie Reygers holte die weite Welt in die vom Bombenkrieg verwüstete Industriestadt. Das Museumsgebäude, das Reygers 1949–1957 aus einer Kriegsruine aufbaute, erscheint als typischer Nachkriegsbau. Doch gehört es gleichzeitig zu den ältesten öffentlichen Bauwerken der Dortmunder Innenstadt. Das Haus wurde 1872–1875 als Königliches Oberbergamt errichtet und 1911 zum städtischen Museum umgebaut. Sonja Hnilica stellt die bislang nur bruchstückhaft bekannte Baugeschichte des Alten Museums am Ostwall erstmals umfassend in Text und Bild dar.

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Thomas Elsaesser, Jörg Schilling, Wolfgang Sonne (Hg.); Sonja Hnilica und Markus Jager (Bearb.):

Martin Elsaesser. Schriften.

Deutsches Institut für Stadtbaukunst
Band 4 der Reihe Bücher zur Stadtbaukunst

Sulgen: Niggli 2014.

Euro (D) 22,50. (A) 23,10. CHF 28,–. ISBN 978-3-7212-0844-3

21 × 25 cm, 248 Seiten, 66 Abbildungen und Pläne, Softcover.

Martin Elsaesser war einer der prägenden Architekten der modernen Großstadt, vor allem im Frankfurt am Main der Zwanzigerjahre. Seine Bauten waren zeitgemässe Antworten auf neuartige Fragestellungen. Sein berühmtester Bau, die Frankfurter Großmarkthalle, dient nun der EZB als Repräsentationsraum. Weniger bekannt ist, dass Elsaesser seine Tätigkeit als Baumeister der Großstadt kontinuierlich reflektierte und in Reden und Aufsätzen darstellte. Diese hier erstmals zusammengestellten Texte bilden ein Kaleidoskop des Nachdenkens über den angemessenen Entwurf der vielfältigen großstädtischen Bauaufgaben vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik Deutschland. Elsaesser zeigt sich dabei als packender Formulierer und vielschichtiger Theoretiker, der komplexe Ansichten zur modernen Architektur vertritt. Architektonischer Ausdruck ist ihm dabei ebenso wichtig wie konstruktive Klarheit, Funktionalität ebenso wie Schönheit, künstlerischer Eigensinn ebenso wie gesellschaftliche Verantwortung, Respekt vor der Tradition ebenso wie unverrückbare Gegenwärtigkeit. «Fruchtbare Polarität» hat er einst dieses nicht-reduktionistische Konzept genannt, mit dem er sich von den meisten Avantgardisten seiner Zeit unterschied. In dieser reichhaltigen Konzeption wie in seinen beispielhaften architektonischen und städtebaulichen Lösungen liegt seine unmittelbare Aktualität. Der Band präsentiert ausgewählte Schriften Elsaessers, ein umfassendes Schriftenverzeichnis sowie erläuternde Beiträge.

 

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Christoph Mäckler, Wolfgang Sonne (Hg.):

Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt.
Band 4: Die normale Stadt und ihre Häuser.

Sulgen: Niggli 2014.

Euro (D) 38,–. (A) 39,10. CHF 48,–. ISBN 978-3-7212-0894-8

21 × 25 cm, 152 Seiten, 168 Abbildungen und Pläne, Softcover.

Neben den Grundfragen danach, was eine normale Stadt ausmacht, hat die diesjährige Düsseldorfer Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt im Detail die Frage nach den normalen Stadthäusern erörtert, dabei sind wieder die verschiedenen mit der Stadt befassten Disziplinen zusammengekommen – aber nicht, um sich in ideologischen Grundsätzen voneinander abzugrenzen, sondern um in gemeinsamer Arbeit am konkreten Beispiel zu einer tatsächlichen Verbesserung von Planungs- und Baukultur und damit letztlich der städtebaulichen Praxis beizutragen. Architekten, Stadtplaner, Ingenieure, Soziologen, Politiker, Künstler, Bürger – sie alle sind in das Projekt des normalen Stadthauses verwickelt und haben u.a. folgende Fragen beantwortet: Welchen Anforderungen muss das heutige Stadthaus entsprechen? Welche Wirkung auf den öffentlichen Raum soll das private Stadthaus haben? Wie soll das Haus im Block und zur Straße hin angeordnet sein? Wie kann das Erdgeschoss auf Straße oder Platz reagieren? Welche Fassadengestaltung vermittelt angemessen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit? Welche Fassadengestaltung schafft Stadträume? Welche Gesetze, Vorschriften oder Normen verhindern heute die Errichtung normaler Stadthäuser? Welche Instrumente könnten die Errichtung normaler Stadthäuser befördern? Welche Ausbildung braucht es zur Planung und zum Entwurf normaler Stadthäuser?

 

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Christoph Mäckler, Wolfgang Sonne (Hg.):

Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst.
Band 4: New Civic Art.

Sulgen: Niggli 2014.

Euro (D) 22,50. (A) 23,10. CHF 28.–, ISBN 978-3-7212-0847-4

21 × 25 cm, 112 Seiten, 122 s/w Abbildungen und Pläne, Softcover, deutsch und englisch.

Städtebau ist lokal – Wissenschaft ist international: Schon vor diesem Hintergrund ist es gerechtfertigt, sich am Deutschen Institut für Stadtbaukunst explizit mit neuen Forschungen zum Städtebau in Großbritannien und den USA zu beschäftigen. Im Zeitalter der Globalisierung erscheint dies geradezu als Selbstverständlichkeit – die es jedoch überraschenderweise nicht ist. Vieles ist noch unbekannt und vieles wird mit Vorurteilen betrachtet. Ja, wenn man den neugierigen und lebendigen Austausch anlässlich der vielen internationalen Städtebaukonferenzen um 1910 anschaut, so scheint es, dass trotz verbesserter Kommunikationswege und gesteigerter Informationsfülle heute international weniger gewusst wird als damals. Um diesen Wissensaustausch zu befördern, fanden 2011 die vierten Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst mit britischen und amerikanischen Experten statt, die neue Erkenntnisse und Konzepte auf dem Feld des Städtebaus aus Universitäten und Planungsinstitutionen vorstellten. Mit Beiträgen von Norman Garrick, Harald Bodenschatz, Ben Bolgar, Sergio Porta, Matthew Carmona und Michael Hebbert.

 

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Christoph Mäckler, Wolfgang Sonne (Hg.):

Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt.
Band 3.

Sulgen: Niggli 2013.

Euro (D) 38,–. Euro (A) 39,10. CHF 48,–. ISBN 978-3-7212-0871-9

21 x 25 cm, 208 Seiten, 165 Abbildungen, Softcover.

Was läuft schief, wenn heute mehr Menschen eher den Rekonstruktionen von Altstädten trauen als den innovativen Konzepten von Architekten und Planern? Könnte es nicht sein, dass Letztere seit Langem das Falsche anbieten – etwas, das nicht die Bedürfnisse nach Zusammengehörigkeit, Geborgenheit, Vertrautheit, Wertschätzung, kurz: nach Heimat in unseren Städten vermittelt? Zu seiner dritten Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt versammelte das Deutsche Institut für Stadtbaukunst im März 2012 erneut Vertreter zahlreicher deutscher Städte und Fachverbände, die wichtigsten deutschsprachigen Architekturkritiker sowie namhafte Architekten und Wissenschaftler, um über «Stadt und Architektur» und «Stadt und Planung» zu diskutieren. Vertreter gegensätzlicher Haltungen stritten über die These, dass es eigentlich keine Stadtplanung geben dürfte ohne architektonisch-gestalterische Fähigkeiten, und dass es eigentlich keine städtische Architektur geben dürfte ohne die Kenntnis und Wertschätzung des gebauten und historischen sowie des sozialen, politischen und ökologischen Kontextes.

 

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Hans-Rudolf Meier, Ingrid Scheurmann, Wolfgang Sonne (Hg.):

Werte. Begründungen der Denkmalpflege in Geschichte und Gegenwart.

Berlin: Jovis Verlag 2013.

EUR (D) 38,-. ISBN 978-3-86859-162-0

19,5 x 24 cm, 256 Seiten, 200 Abbildungen, Hardcover.

Die moderne Denkmalpflege versteht sich seit den von Protagonisten wie Georg Dehio, Alois Riegl, Paul Clemen und anderen um 1900 geprägten Debatten als wertbasierte angewandte historische Wissenschaft. Die Suche nach objektivierbaren Kriterien für die Wertung und Bewertung der überlieferten Bausubstanz und die Reflexion ihrer praktischen Wirksamkeit am Denkmal prägen seither die Denkmaltheorie. Die Beiträge des Bandes zeichnen die Wertelehre in historischer Perspektive nach und geben einen Überblick über aktuelle Fragen und Probleme. Daneben werden Aspekte städtebaulicher Denkmalpflege vorgestellt sowie neuere bildwissenschaftliche und erinnerungskulturelle Fragestellungen in ihren Bezügen zur Denkmalpflege diskutiert. Überblickstexte zur Begriffsgeschichte und Theorieentwicklung ausgewählter Denkmalwerte ergänzen die Publikation. Sie entstand im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsverbunds „Denkmal – Werte – Dialog. Historisch-kritische Analyse und systematisch-praktische Konzeption denkmalpflegerischer Leitwerte“.

Mit Beiträgen von: Arnold Bartetzky, Anke Binnewerg, Bernd Euler-Rolle, Dominique Fliegler, Silke Haps, Hans-Rudolf Meier, Matthias Noell, Birte Pusback, Ingrid Scheurmann, Wolfgang Sonne, Susanne Thiele, Johannes Warda, Stephanie Warnke-De Nobili und Ulrike Wendland.

 

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Harald Bodenschatz, Vittorio Magnago Lampugnani, Wolfgang Sonne (Hg.):

25 Jahre Internationale Bauausstellung in Berlin 1987. Ein Wendepunkt des europäischen Städtebaus.

Deutsches Institut für Stadtbaukunst
Band 3 der Reihe Bücher zur Stadtbaukunst

Sulgen / Zürich: Niggli 2012.

Euro (D) 22,50. (A) 23,10. CHF 28,–. ISBN 978-3-7212-0846-7

21 × 25 cm, 220 Seiten, 120 Abbildungen, Softcover.

Nach einer Generation ist die Internationale Bauausstellung Berlin (IBA) 1984/87 kaum noch präsent: Weder spielt sie in aktuellen Diskussionen eine Rolle, noch ist sie bei nachwachsenden Studierenden bekannt. Dabei handelt es sich bei dieser von Josef Paul Kleihues und Hardt-Waltherr Hämer betreuten Bauausstellung um einen markanten Wendepunkt in der Geschichte des Städtebaus: Erstmalig wurden in einem öffentlichen Großprojekt von der Praxis der Flächensanierung und dem Modell der monofunktionalen Großstruktur Abstand genommen und stattdessen der historische Stadtgrundriss, städtische Bautypologien und lokale Nutzerinteressen wieder aufgenommen. „Kritische Rekonstruktion“ und „behutsame Stadterneuerung“ lauteten die Stichworte dieser heute fast selbstverständlich gewordenen städtebaulichen Haltung. Grund genug, diesen Meilenstein des europäischen Städtebaus einer kritischen Würdigung zu unterziehen. Der Band bietet einen Überblick über die Schlüsselprojekte und Programmtexte dieser IBA; er beleuchtet die Folgegeschichte in Berlin und international; er präsentiert neueste Forschungsansätze junger Wissenschaftler und kritische Rückblicke damaliger Protagonisten; er zieht Lehren aus den Erfahrungen mit der IBA 1984/87 für den heutigen Städtebau.

Zu den Autoren zählen neben den Herausgebern Esra Akcan, Davide Cutolo, Thorsten Dame, Wulf Eichstädt, Stephanie Herold, Jutta Kalepky, Engelbert Lütke Daldrup, Erhart Pfotenhauer, Cordelia Polinna, Andreas Salgo, Jo Sollich und Hans Stimmann.

 

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Sonja Hnilica:

Metaphern für die Stadt. Zur Bedeutung von Denkmodellen in der Architekturtheorie.

Bielefeld: transcript Verlag 2012.

EUR (D) 32,80. ISBN 978-3-8376-2191-4

15 x 22 cm, 326 Seiten, 100 Abbildungen, Paperback.

Architekten denken Städte in Metaphern – von der Stadtlandschaft und dem urbanen Palimpsest zur Siedlungszelle oder dem Stadtgedächtnis. Während die Bedeutung von Metaphern in kreativen Prozessen seit längerem im Fokus der Wissenschaftsforschung steht, wurde sie in der Architektur bislang kaum beachtet. Sonja Hnilica schließt diese Lücke: Ausgehend von einer Lektüre der städtebaulichen Schriften Camillo Sittes untersucht sie Metaphern viel beachteter Architekten von Vitruv bis Rem Koolhaas und legt dabei einen direkten Zusammenhang zwischen Stadtmetaphern und architektonischen Konzepten offen. Ein frischer Blick auf zentrale Traditionen und Kontroversen des urbanistischen Diskurses.

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Ursula Kleefisch-Jobst, Peter Köddermann, Katrin Lichtenstein, Wolfgang Sonne (Hg.):

Stefan Polónyi. Tragende Linien - tragende Flächen. Bearing Lines - Bearing Surfaces.

Stuttgart / London: Edition Axel Menges 2012.

Euro (D) 59,–. £ (E) 49,–. ISBN 978-3-936681-58-1

24,2 x 29,75 cm, 160 Seiten, 200 Abbildungen, Hardcover, deutsch und englisch.

Seit den 1950er Jahren hat Stefan Polónyi zusammen mit bekannten Architekten weltweit von seinem Kölner Büro aus eine Fülle von unterschiedlichsten Bauwerken realisiert. Nach seinem Verständnis müssen Tragwerk, Form und Funktion eine unauflösliche Einheit eingehen und so zu einer ästhetischen Anmutung führen: Die Schönheit speist sich aus konstruktiver Konsequenz. Nur wenige Bauingenieure haben einen solchen Anspruch formuliert. Das ist nicht nur auf Anerkennung, sondern auch auf Ablehnung in der eigenen Zunft gestoßen. Architekten aber, die mit Polónyi zusammengearbeitet haben, haben diesen hohen Anspruch immer als eine Bereicherung des eigenen Entwurfsprozesses verstanden. Polónyis vielfältige Berufserfahrungen flossen ein in seine Lehre an den Hochschulen in Berlin und Dortmund. Gemeinsam mit den Architekten Harald Deilmann und Josef Paul Kleihues begründete Polónyi das bis heute vielbeachtete »Dortmunder Modell Bauwesen«. Es sieht die gemeinsame Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren an einer Fakultät vor. Das vorliegende Buch erscheint als Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im »Dortmunder U«. Eine Übersicht über die bisherigen Bauwerke von Polónyi schließt das Buch ab.

Mit Beiträgen u.a. von: Klaus Bollinger, Karl-Eugen Kurrer, Ulrich Pfammatter, Patrik Schumacher, Katrin Lichtenstein, Atilla Ötes, Sonja Hnilica, Bettina Brune, Ursula Kleefisch-Jobst und Stefan Polonyi.

 

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Christoph Mäckler, Wolfgang Sonne (Hg.):

Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt.
Band 2.

Sulgen / Zürich: Niggli 2012.

Euro (D) 38,–. Euro (A) 39,10. CHF 48,–. ISBN 978-3-7212-0823-8

21 x 25 cm, 204 Seiten, über 200 Abbildungen, Softcover.

Die zweite Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt stellte die zwei Themenbereiche «Handel» und «Energie» zur Diskussion. Die Konferenz behandelte die Themen: Handel in der Stadt, in der Peripherie, in der Innenstadt, im Stadtquartier; Energie im Neu- und Altbau sowie Energie und Stadtbild.

Unter den Vortragenden waren: Gerhard Dunstheimer, Prof. Dr. Franz Pesch, Prof. Dr. Fritz Neumeyer, John Quinn, Prof. Wolfgang Christ von der Bauhaus Universität Weimar, Dr. Burkhard Spinnen, Matthias Böning, Hartwig Schultheiß, Lovro Mandac, Prof. Dr. Hans Stimmann, Prof. Wulf Daseking, Prof. Dr. Werner Oechslin, Roland Stulz, Prof. Manfred Hegger, Prof. Arno Lederer, Prof. Günter Pfeifer, Frank Junker, Konrad Fischer, Dr. Burkhard Schulze Darup, Dr. Roswitha Kaiser vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Dr. Robert Kaltenbrunner vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn, und Prof. Dr. Vittorio Magnago Lampugnani.

 

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Walter A. Noebel (Hg.):

Oswald Mathias Ungers. Die Thematisierung der Architektur.

Deutsches Institut für Stadtbaukunst
Band 1 der Reihe Bücher zur Stadtbaukunst

Sulgen / Zürich: Niggli 2010.

Leinenband: Euro (D) 34,–, Euro (A) 35,–. CHF 42,–. ISBN 978-3-7212-0815-3
Softcover: Euro (D) 22,50. Euro (A) 23,10. CHF 28,–. ISBN 978-3-7212-0698-2

21 x 25 cm, 136 Seiten, über 290 Abbildungen, Leinenband mit Schutzumschlag oder Softcover.

«Das Buch über die Thematisierung der Architektur soll keinen Werkbericht über meine Arbeiten der vergangenen dreißig Jahre geben. Es ist nicht meine Absicht, eine vollständige Dokumentation meiner Tätigkeit als Architekt in Form eines Lebenswerkes darzustellen. Mir kam es in der Hauptsache darauf an, die Ideen und Gedanken zusammenzufassen, die sich in veränderter Form als Leitgedanken durch verschiedene Projekte hindurch verfolgen lassen. Es ist auch ein Bericht über meine persönliche Erfahrung mit Architektur und der Umsetzung von Vorstellungen in die Realität des Entwurfs. Das Buch enthält keine ausgeführten Projekte. Fast alle Entwürfe sind ungebaut geblieben. Sie wurden entweder als zu extrem von Preisgerichten abgelehnt oder als Sonderpreise abgetan. Obwohl keiner der Entwürfe als Utopie gedacht war, sondern sich an der Möglichkeit der Konkretisierung orientierte, stießen die Vorschläge in den meisten Fällen auf den Einspruch der Unbaubarkeit. Erst seit kurzer Zeit kann mit einigen Projekten der Beweis angetreten werden, dass eine Idee auch gebaut werden kann oder anders ausgedrückt, dass eine Realisierung nicht auf eine Idee verzichten darf.»

 

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Wolfgang Sonne (Hg.):

Die Medien der Architektur

München / Berlin: Deutscher Kunstverlag 2011.

Euro (D) 48,–. Euro (A) 49,40. CHF 63,90. ISBN 978-3-422-06821-6

17 x 24 cm, 330 Seiten, 220 Abbildungen, Softcover.

Wie prägen Medien den Entwurfs- und Errichtungsprozess von Gebäuden und welchen Einfluss haben wiederum die Eigenschaften der Architektur auf diese Medien?
So wenig sich die physische Existenz von Gebäuden leugnen lässt, so sehr kann auch kein Gebäude ohne Medien entstehen, genutzt und verstanden werden. Jeder komplexere Entwurfs- und Bauprozess bedarf seit je einer Vielzahl von Darstellungsmedien, hier sei nur auf Vitruvs ichnographia, orthographia und scaenographia verwiesen. Auch der Nutzungs- und Interpretationsprozess ist von einer Vielzahl medialer Darstellungen begleitet: Kritik, Rhetorik, Fotografie, Film, Internet, Karikatur und historische Erzählung prägen unser Verständnis der gebauten Umwelt. Architektur und ihre Medien sind also wechselseitig aufeinander bezogen und voneinander abhängig. Erstmalig werden hier die wesentlichen Medien der Architektur in einem Band zusammenhängend behandelt.

Mit Beiträgen von Wolfgang Sonne, Elisabeth Kieven, Winfried Nerdinger, Jörg Garms, Sonja Hnilica, Regina Wittmann, Rolf Sachsse, Dietrich Neumann, Werner Oechslin, Bernhard Langer, Susanne Hauser, Fritz Neumeyer, Christian Welzbacher, Eva Maria Froschauer, Carsten Ruhl, Karl-Eugen Kurrer.

 

© Deutscher Kundstverlag

Christoph Mäckler, Wolfgang Sonne (Hg.):

Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt.
Band 1.

Sulgen / Zürich: Niggli 2011.

Euro (D) 40,–. Euro (A) 41,10. CHF 58,–. ISBN 978-3-7212-0778-1

21 x 25 cm, 200 Seiten, über 170 Abbildungen, Softcover.

In Deutschland entstehen kaum Stadtquartiere, die wie die sogenannten Altbauquartiere von einem Großteil der Bevölkerung als alltagstauglich, wertvoll und schön empfunden werden. Dies geschieht trotz der seit einer Generation weit verbreiteten Kritik an den funktionstrennenden, verkehrszentrierten und stadtauflösenden Planungsmodellen der Avantgardemoderne und einer historisch beispiellos umfangreichen Planungsgesetzgebung mit Bürgerbeteiligung. Um die Ursachen für dieses Defizit herauszuarbeiten und eine Planungs- und Baukultur zu befördern, die in Zukunft die Erhaltung, Verbesserung und Errichtung von städtischen Quartieren mit einer hohen Gestalt- und Lebensqualität ermöglicht, haben sich in Düsseldorf Vertreter aus den Fachdisziplinen, Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Kulturleben, Medien und Öffentlichkeit getroffen und zehn Grundsätze zur Stadtbaukunst diskutiert. Das Deutsche Institut für Stadtbaukunst führte zu den einzelnen Themenbereichen Fachkonferenzen durch und erarbeitete konkrete Maßnahmenkataloge in Expertengruppen, um Veränderungen in der Stadtentwicklungspraxis Deutschlands zu bewirken.

Tagungsband mit rund sechzig Referaten und Texten zahlreicher Referenten und Autoren.

 

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Harald Bodenschatz, Christina Gräwe, Harald Kegler, Hans-Dieter Nägelke, Wolfgang Sonne (Hg.):

Stadtvisionen 1910 | 2010. Berlin, Paris, London, Chicago.

Berlin: DOM publishers 2010.

EUR (D) 48,–. ISBN 978-3-86922-115-1

21 × 23 cm, 480 Seiten, über 400 Abbildungen, Hardcover.

Vor 100 Jahren wurde in Berlin die Allgemeine Städtebau- Ausstellung einem breiten, staunenden Publikum vorgeführt – die bis dahin bedeutendste internationale Ausstellung zu diesem Thema, ein Meilenstein in der Geschichte des Städtebaus. Damals wie heute galten Berlin, Paris, London und Chicago als Stadtlabore, in denen Visionen und neue Wege des Städtebaus erprobt wurden. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt die Ausstellung Stadtvisionen 1910 | 2010, initiiert vom Architekturmuseum und Schinkel- Zentrum der TU Berlin, die deutsche Hauptstadt im Kontext anderer Großstädte als Kompetenzzentrum für Städtebau damals und heute. Im Katalog zur Ausstellung werden städtebauliche Schlüsselprojekte aus Berlin, Paris, London und Chicago um 1910 und um 2010 vor dem Hintergrund der jeweiligen Herausforderungen, aber auch städtebauliche Perspektiven für morgen präsentiert.

 

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Christoph Mäckler, Wolfgang Sonne (Hg.):

Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst No. 3

Sulgen / Zürich: Niggli 2010.

Euro (D) 18,–. Euro (A) 18,50. CHF 28,–. ISBN 978-3-7212-0750-7

21 x 25 cm, 88 Seiten, 72 Abbildungen, Softcover.

In der Reihe der Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst des 2008 gegründeten Deutschen Instituts für Stadtbaukunst werden die zentralen Fragen der heutigen Stadtbaukunst behandelt. Architekten, Ingenieure, Ökonomen, Soziologen, Politologen, Verkehrstechniker, Juristen, Historiker und Vertreter anderer mit der Stadt befasster Disziplinen sprechen darüber, woran es unseren Städten heute fehlt und was die Stadtbaukunst leisten sollte. Dabei geht es vor allem darum, diese unterschiedlichen Aspekte der Stadt wieder in der Gestaltgebung der Stadt zusammenzuführen, um eine dauerhafte, lebenswerte und schöne urbane Umwelt zu schaffen. Der dritte Band der Reihe enthält folgende Beiträge: Jörn Düwel – Die Sehnsucht nach Ordnung in der Stadt, Walter Siebel – Was kann Urbanität heute sein?, Michael Mehaffy – What is Sustainable Urbanism?, Klaus Groth – Das private Projekt Stadt, Ludger Wilde – Schöne Städte, Vittorio Magnago Lampugnani – Erhalten, entrümpeln, verdichten.

 

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Sonja Hnilica, Markus Jager, Wolfgang Sonne:

Gesundheitshaus Dortmund - 50 Jahre Architektur und Kunst

Dortmund: Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur, TU Dortmund 2009.

EUR (D) 29,80. ISBN: 978-3-88364-091-4

21 x 27 cm, 68 Seiten, 85 Abbildungen, Softcover.

Wie angenehm müsste es sein, wenn man ein Gesundheitsamt betritt und sich dabei nicht krank fühlt, sondern gesund und zuversichtlich. Das dachte sich der Dortmunder Architekt Will Schwarz, als er ab 1953 das Gesundheitshaus entwarf. Gesundheit ist das Thema der Kunstwerke im großen Treppenhaus. Aber auch die Architektur selbst, die Farben, das Licht und die Materialien sollten den Behördengang für die Besucher zu einem angenehmen Erlebnis werden lassen – und den Alltag der Mitarbeiter verschönern.

Historische Fotos, Pläne und andere Dokumente aus Dortmunder Archiven lassen die Entstehungsgeschichte des Gesundheitshauses wieder lebendig werden. Die Fotografien von Günther Wertz dokumentieren das Haus in seinem heutigen Zustand und vermitteln einen lebhaften Eindruck von seinen architektonischen Qualitäten. Der Katalog dokumentiert die Ausstellung, die zum 50. Geburtstag dieses wichtigen und schönen Hauses vom Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur gemeinsam mit dem BDA Dortmund von 31. August bis 16. Oktober 2009 im Gesundheitshaus Dortmund veranstaltet wurde.

 

© TU Dortmund

Christoph Mäckler, Wolfgang Sonne (Hg.):

Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst No. 1

Sulgen / Zürich: Niggli 2009.

Euro (D) 18,–. Euro (A) 18,50. CHF 28,–. ISBN 978-3-7212-0714-9

21 x 25 cm, 104 Seiten, 118 Abbildungen, Softcover.

In der Reihe der Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst des 2008 gegründeten Instituts für Stadtbaukunst werden die zentralen Fragen der heutigen Stadtbaukunst behandelt. Architekten, Ingenieure, Ökonomen, Soziologen, Politologen, Verkehrstechniker, Juristen, Historiker und Vertreter anderer mit der Stadt befasster Disziplinen sprechen darüber, woran es unseren Städten heute fehlt und was die Stadtbaukunst leisten sollte. Dabei geht es vor allem darum, diese unterschiedlichen Aspekte der Stadt wieder in der Gestaltgebung der Stadt zusammenzuführen, um eine dauerhafte, lebenswerte und schöne urbane Umwelt zu schaffen.

Themen des ersten Bandes der Reihe sind die aktuellen Probleme und Herausforderungen des Städtebaus in Deutschland, die Abkoppelung moderner Stadtplanung von traditionellen Erfahrungen, die ökonomischen, politischen und sozialen Grundlagen der Stadtplanung in der Moderne, die Verkehrsplanung aus Sicht des Fußgängers sowie Möglichkeiten und Grenzen privaten Städtebaus.

 

© Niggli

Sonja Hnilica, Markus Jager, Wolfgang Sonne (Hg.):

Studies on Typology. Venice Summer Academy 2008.

Dortmund: Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur, TU Dortmund 2009.

EUR (D) 10,–. 

21 x 27 cm, 44 Seiten, 197 Abbildungen, Softcover, Englisch.

Der Band dokumentiert die Ergebnisse der Sommerakademie 2008, die von der Fakultät Bauwesen der TU Dortmund und der Facoltà di Architettura der Università IUAV Venezia in Kooperation durchgeführt wurde.

© TU Dortmund

Sonja Hnilica, Wolfgang Sonne, Regina Wittmann (Hg.):

Die Medien der Architektur. Eine Ausstellung des A:AI Archiv für Architektur und Ingenierbaukunst NRW.

Dortmund: Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur, TU Dortmund 2007.

EUR (D) 15,–. ISBN: 978-3-88364-090-7

21 x 27 cm, 64 Seiten, 97 s/w Abbildungen, Softcover.

Wer Architektur hört, denkt zunächst einmal an Gebäude. Doch so sehr wir alltäglich von Gebäuden umgeben sind, so selten sind uns Gebäude, die uns beschäftigen, unmittelbar gegenwärtig. Sie sind uns zumeist auf vielfältigste Weisen vermittelt: durch Bilder, Modelle, Texte und andere Darstellungsweisen. So wenig sich die physische Existenz von Gebäuden leugnen lässt, so sehr kann auch kein Gebäude ohne Medien entstehen, genutzt und verstanden werden. Dies war Gegenstand einer Ausstellung an der Fakultät Bauwesen der TU Dortmund, die mit Studierenden vorbereitet und veranstaltet wurde. Die Bandbreite von Architekturdarstellung wurde anhand ausgewählter Stücke aus den Beständen des A:AI Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW gezeigt. Einmal nicht nach Bauprojekten, sondern nach Medien geordnet wurden Skizzen, Pläne, Perspektiven, Detailzeichnungen, statische Berechnungen, Modelle, Fotos, Filme, Texte und Publikationen präsentiert. Dabei wurde vor allem der Frage nachgegangen, welche spezifischen Eigenschaften unterschiedliche Medien haben, und was diese Eigenschaften wiederum über das Wesen von Architektur auszusagen vermögen.

 

© TU Dortmund

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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